Immer wieder sonntag (Kw 15)

Immer wieder sonntag (Kw 15)

Arbeitsplatz mit Notizblock und Espresso

Zwei Wochen habe ich nicht mehr geschrieben. Das waren lange und auch kurze Wochen – es waren zwei Wochen Osterferien. Während ich die erste Woche tatsächlich Ferien genommen habe und in Kroatien, genauer Dalmatien, weilte, war die zweite Woche natürlich nur unterrichtsfreie Zeit und somit mit schulischen Inhalten gefüllt.

Die erste Woche der Osterferien war ich in Dalmatien und habe mir dort kulturelle Highlights angesehen, z. B. die Städte Dubvronik und Split. Neben kulturellem Tagesprogramm blieb aber immer noch genügend Zeit für gutes Essen und das Genießen der freien Zeit. Langweile kam aber natürlich nicht auf. An dem einzigen Tag mit Regen konnte ich dann sogar in einem guten Buch versinken. Im Rückblick kann ich Dalmatien, also Kroatien, wärmstens empfehlen: Das Land ist faszinierend, die Menschen sind sehr freundlich, das Essen war immer vorzüglich und das Wetter war frühlingshaft. Wer allerdings breite und lange, feinporige Sandstrände und flache Landschaften erwartet, wird in Dalmatien größtenteils enttäuscht. Einen Sandstrand hatte nur eine meiner Hotelanlage. Und zwischen Meer und Hinterland erheben sich zumeist einige Berge.

Die zweite Woche war geprägt von der Klausurbearbeitung. Aufgrund der Ferien konnten die einzelnen Klausuren noch etwas gründlicher korrigiert werden, was sich positiv auf die einzelnen Ergebnisse auswirkte. Unterbrochen wurde die Korrekturarbeit aber auch durch die aktive Arbeit in der Schule. Denn obwohl Osterferien sind, heißt das natürlich nicht, dass nicht auch Arbeiten in der Schule zu erledigen sind. Da für die Korrektur und die Arbeit vor Ort aber mehr Zeit blieb als sonst, konnte ich recht erholt in die erste Schulwoche starten.

Nun ist eine Schulwoche um. Einigen Schülern fiel es in den ersten Tagen sehr schwer, sich wieder auf Schule und Unterricht einzulassen. Dass schulisches Lernen in Gruppen etwas anderes ist als familiäre Zeit, mussten einige erst wieder realisieren, denn Lernen in Gruppen folgt anderen „Regeln“ als häusliches Agieren. Spätestens am Montagnachmittag hatte mich der normale Alltag dann aber wieder: Einige Arbeiten mussten geplant und erledigt werden, spontane außerschulische Termine mussten wahrgenommen werden und es gab auch eine persönliche Schrecksekunde. Am Mittwoch sah ich auf einmal so etwas wie Flusen im Auge. Zuerst dachte ich noch, es würde etwas vor dem Auge in der Tränenflüssigkeit schwimmen. Leider war dem nicht so. Ein Anruf bei meiner Augenärztin hatte zur Folge, dass ich diese sofort aufsuchen sollte. Sie meinte, ich müsse sofort kommen, das dulde keinen Aufschub. Spätestens dann macht eich mir doch einige Gedanken, denn das, was ich sah, konnte das erste Anzeichen für einen Netzhautriss oder eine -ablösung sein. Nach diversen Untersuchungen stand dann aber fest, dass es zum Glück nichts davon ist. Nun ist alles wieder in Ordnung. Ein stark eingeschränktes Sehen oder sogar der Verlust der Sehkraft ist schreckliches Szenario. Daher kann ich nur jedem empfehlen, regelmäßig die Augen kontrollieren zu lassen und bei eigenartigen Anzeichen, z. B. Lichtblitze, sofort den Arzt aufzusuchen.

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