Immer wieder sonntags (Kw 21)

Immer wieder sonntags (Kw 21)

Arbeitsplatz mit Espresso

Zwei Wochen sind seit dem letzten Post vergangen. Eigentlich wollte ich direkt nach dem Lehrerausflug etwas posten, aber da es keine schönen Fotos gibt, habe ich es lieber gelassen und auf diesen Eintrag verschoben.

Ja, richtig, auch Lehrer machen einen Ausflug, also eine Art Betriebsausflug, eine so genannte Lehrkräftegemeinschaftsveranstaltung (Es muss ja alles „political correct“ lauten.). Statt aber eine geführte Stadt- und Museumsbesichtigung zu machen, stand diesmal die Freizeitpädagogik (Gruppendynamik etc.) im Mittelpunkt, denn es ging zum Drachenboot fahren nach Minden. Die Drachenbootabteilung der KSG Minden e.V. war unser Gastgeber und bot uns ein All Inclusive Aktion. Nach einen kurzen Einweisung in Verhaltensweisen, Regeln und Technik sowie der Ausrüstung mit Schwimmwesten und Paddeln ging es los. Zuerst mussten wir unser Drachenboot, das immer für bis zu 20 Personen ausgelegt ist, zu Wasser lassen.

Drachenboote bei Stralsund

Trotz der rund 250 kg ging dies recht flott. Nachdem alle eingestiegen waren, ging es los. Wir fuhren die Weser stromaufwärts, um nach einiger Zeit von einem Manöver der Bundeswehr gestoppt zu werden. Somit mussten wir wieder umkehren und sind dann mit dem Strom „gefahren“. Nach eingie Zeit wendeten wir wieder und fuhren wieder stromaufwärts. Das machten wir einige Male. Sicherlich wäre es schöner gewesen, einmal eine längere Strecke gegen den Strom zu fahren, aber die Bundeswehr hat das Vorrecht. Nach dem Drachenboot fahren stärken wir uns an einem Grillbuffet, um dann am Nachmittag wieder heimwärts zu fahren. Leider habe ich keine Bilder von dem Drachenboot fahren, denn es war eine feuchte Angelegenheit. Zwar regnete es nicht, aber trotzdem wurden fast alle recht nass. Bei jeder Paddelbewegung schwappte etwas Wasser auf einen oder man wurde versehentlich bespritzt.

Und am Freitag danach begannen erstmals seit Jahrzehnten auch in NRW richtige Pfingstferien. Vermutlich wird es diese aber nicht so schnell noch einmal geben. So hatten aber alle Schüler und Lehrer 9 Tage unterrichtsfrei. Zum Glück war das Wetter auch einigermaßen gut, sodass der Erholung nichts im Wege stand. Im Gegensatz zu einigen Schülern und Lehrer bin ich aber nicht länger weggefahren. Warum auch? Ich muss nicht erst weit wegfahren, um mich zu erholen und abzuschalten. Zwar fahre ich auch gerne einmal weiter weg, aber eben nicht zwangsläufig immer. Mir reichte es, schnell mal nach Hamburg zu fahren und dort bei bestem Wetter das Flair zu genießen.

Da wir morgen mündliche Abiturprüfungen haben, sind die Pfingstferien für die meisten Schüler sogar nocht einen Tag länger. Aber eben nur für die meisten, denn außer den Abiturienten werden zumindest drei Schülerinnen morgen in der Schule arbeiten. Das haben sie auch einen Tag in den Ferien gemacht. Und das vollkommen freiwillig. Die Schülerinnen der Oberstufe haben sich vorgenommen ein Wandgemälde in der Schule zu gestalten. Leider ist die Gestaltung während der regulären Schulzeit immer etwas stressig und z. T. auch unmöglich, daher haben sie kurzerhand auch in den Ferien gemalt. – Ich finde das toll. Und sie machen das auch toll. Es wird bestimmt super, wenn es zu den Sommerferien fertig ist. Denn bis dahin werden sie sicherlich noch an ihrem Vorhaben arbeiten.

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