Ausflug in den Kletterwald

Ausflug in den Kletterwald

Einfacher Parcours im Kletterwald Ibbenbüren
Einfacher Parcours im Kletterwald Ibbenbüren

Heute stand nicht Deutsch, Mathematik oder Englisch auf dem Stundenplan – sondern: Klettern. Wir waren heute bei bestem Wetter im Kletterwald Ibbenbüren. Und nicht nur das Wetter war super – allen waren super drauf und es gefiel ihnen auch super. So gut, dass die Zeit für manche wie im Fluge verging und sie kurz vor Ende sagten: „Wie jetzt schon? Ist es schon so spät?“.

Aber der Reihe nach: Der Start des Tages gestaltete sich reibungslos, was bekanntlich nicht immer so vorkommt. Alle, die da sein sollten, waren da und warteten schon ungeduldig, dass es losging. Am Bus ging alles dann schnell. Sie klärten, welcher Bus für uns war und waren noch vor mir und dem Busfahrer im Bus. Auch die Fahrt verlief reibungslos. Zwar waren die über mobile Boxen wiedergegebenen Songs nicht mein Geschmack, aber das ist ja auch nicht wichtig. Wichtig war, dass sich alle an die notwendigen Regeln bei der Fahrt halten konnten. Auch wurde kein Müll im Bus hinterlassen.

Nach der Ankunft mussten wir noch ein wenig warten, da sich eine vorherige Gruppe ein wenig verspätete und wir zu früh waren. Die Anspannung bei den meisten, wann es denn endlich losgehen würde, war deutlich zu spüren. Als wir dann an der Reihe waren, klappten alles gut. Schnell die Wertsachen abgeben, Schmuck und Ähnliches ablegen bzw. im Notfall abkleben und dann ab in die Sicherungsgurte und Handschuhe aussuchen.

Nach der notwendigen mündlichen Einweisung waren manche zwar etwas enttäuscht, dass sie nicht direkt alleine loslegen konnten, aber die Sicherheit geht immer vor. Daher mussten alle den Trainern auf einem Mini-Parcours zeigen, dass sie zugehört hatten und dass sie mit den Sicherungssystem umgehen konnten. Und was soll ich sagen, auch das klappte sehr gut.

Danach waren sie kaum zu bremsen. Es fanden sich schnell kleine Gruppen, die die Parcours gemeinsam angingen. Und dann waren sie auf einmal alle weg. Aber so soll das ja auch sein. Als ich dann rumging, konnte ich überall angestrengte, aber auch freudige Gesichter sein. Angestrengt, weil das Kletter zwar leicht aussieht, aber doch Konzentration und stellenweise Geschick und etwas Kraft benötigt. Und freudig, weil es Spaß macht und wohl auch für die Ausschüttung von Adrenalin sorgt. Toll war auch, dass sie aufeinander Rücksicht nahmen und nicht drängelten bzw. sich ernsthaft über andere lustig machten. Auch tasteten sie sich langsam (was auch vorgeschrieben ist) an mögliche persönliche Grenzen heran. Manche wagten auch Parcours, die sie vorhe rnicht machen wollten und strahlten nachher.

Nach gefühlten 60 min war dann schon alles wieder vorbei. Natürlich waren es nicht 60 min sondern ein paar Stunden, aber es kam allen viel kürzer vor. Wer nicht dabei war, hat wirklich etwas Tolles verpasst!

 

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